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Donnerstag, 3. Dezember 2015
Donnerstag, 03. Dezember 2015
Gestern war ich bei meiner Zieh-Mutter... um ihr wieder etwas zu helfen.
Sie war ja durch die MS schon immer etwas - nennen wir es eingeschränkt. Nicht im Sinne von "behindert" sondern schnell ermüdet, nicht übermäßige Kraftreserven etc. Aber wie man sich sicher vorstellen kann, ist das durch Krebs und Chemotherapie nun nicht besser geworden. Medis, Morphium und Opiate tun den Rest.
Nun hatte sie grad ihre 3. Chemotherapie in 9 Wochen....alle 3 Wochen quasi eine...
Ihre Haare sind nun auch fast kaum noch vorhanden... die Perrücke steht auf einem Ständer auf ihrem Nachttisch...nicht neben dem Ehebett...nein...in einem Zimmer neben dem Wohnzimmer, damit sie nicht mehr in die obere Etage gehen muss - und bald wohl auch nicht mehr kann.
Es ist schwer. Ich kenne diese Frau nun seit meinem...ich glaube 9. oder 10. Lebensjahr. Ich habe ihr viel zu verdanken. Sie war und ist für mich ein Zwischending aus Freundin und Mutter...
Ende vierzig ist sie nun... ihre Tochter besucht grad die zehnte Klasse... viel zu früh um zu sterben... ein scheiß Spiel.
Trotzdem ist es jedes Mal schön sie zu sehen...denn ich bin für jedes Mal dankbar. Ich bin froh wenn ich die Möglichkeit habe ihr zu helfen, ihr eine Freude zu machen oder einfach nur da zu sitzen, mit ihr Kaffee zu trinken und immer und immer wieder über die (zum größten Teil) gleichen alten Geschichten oder neues von den Ärzten zu quatschen.
...Wie schön muss es sein ein (wirklich) gläubiger Mensch zu sein...dann könnte man die ewig kreisenden Gedanken abgeben...es sich einfach machen und sagen -der da oben wird das Richtige tun -
... bin ich aber nicht.
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Sie war ja durch die MS schon immer etwas - nennen wir es eingeschränkt. Nicht im Sinne von "behindert" sondern schnell ermüdet, nicht übermäßige Kraftreserven etc. Aber wie man sich sicher vorstellen kann, ist das durch Krebs und Chemotherapie nun nicht besser geworden. Medis, Morphium und Opiate tun den Rest.
Nun hatte sie grad ihre 3. Chemotherapie in 9 Wochen....alle 3 Wochen quasi eine...
Ihre Haare sind nun auch fast kaum noch vorhanden... die Perrücke steht auf einem Ständer auf ihrem Nachttisch...nicht neben dem Ehebett...nein...in einem Zimmer neben dem Wohnzimmer, damit sie nicht mehr in die obere Etage gehen muss - und bald wohl auch nicht mehr kann.
Es ist schwer. Ich kenne diese Frau nun seit meinem...ich glaube 9. oder 10. Lebensjahr. Ich habe ihr viel zu verdanken. Sie war und ist für mich ein Zwischending aus Freundin und Mutter...
Ende vierzig ist sie nun... ihre Tochter besucht grad die zehnte Klasse... viel zu früh um zu sterben... ein scheiß Spiel.
Trotzdem ist es jedes Mal schön sie zu sehen...denn ich bin für jedes Mal dankbar. Ich bin froh wenn ich die Möglichkeit habe ihr zu helfen, ihr eine Freude zu machen oder einfach nur da zu sitzen, mit ihr Kaffee zu trinken und immer und immer wieder über die (zum größten Teil) gleichen alten Geschichten oder neues von den Ärzten zu quatschen.
...Wie schön muss es sein ein (wirklich) gläubiger Mensch zu sein...dann könnte man die ewig kreisenden Gedanken abgeben...es sich einfach machen und sagen -der da oben wird das Richtige tun -
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