... neuere Einträge
Donnerstag, 3. März 2016
Leben und Tod
Donnerstag, 03. März 2016
Kurz vor sieben... Ich liege hier mit meinem Smartphone im noch dunklen Schlafzimmer. Das Töchterchen auf dem Weg zur Schule.... Ich muss erst um 15 Uhr arbeiten. Klar hier und unten bei "Oma" muss ich auch noch etwas machen... Aber ich habe noch Zeit.
Leben und Tod... Beides ist für meine mich grad wieder so nah.
Das Leben, weil es mir zur Zeit eigentlich sehr gut geht. Mein Leben fühlt sich mit Kind, Arbeit und S erfüllt an. Lebendig, mit Sinn und Zweck. Ich bin dankbar...
Alles scheint Kontrolliert.... Ich bin gelassen.
So fühle ich zum Beispiel, dass S deutlich mehr als nur für Sex gut für mich ist... Ich weiß aber auch das es keine "liebe" ist sondern einfach das was und wie er ist und er tut.
Der Tod dagegen schwebt sehr präsent über meiner Zieh-Mama.
Die Chemos wurden jetzt abgebrochen, weil der Körper nicht mehr davon verpackt. Ob eine Op inzwischen möglich ist, ist mehr als fragwürdig. Und selbst wenn bleibt abzuwägen ob es sinnvoll wäre. Es müsste ja nicht nur der Tumor entfernt werden.... Es stünden auch ein künstlicher Darmausgang und andere Dinge an...alles was einen im Anschluss nicht mehr "normal und wie gewohnt funktionieren" lässt- natürlich ohne irgendeine Garantie der Genesung. :-(
Gestern stand obendrein noch ein Gespräch bei der obersten der 1000 Spezialisten an... Plus einer weiteren Untersuchung die mir suggeriert, dass sogar davon ausgegangen wird, das der Krebs weiter gestreut hat...
Ich befürchte ich werde bald das zweite mal in meinem Leben (m)eine Mutter beerdigen.
Sie sagte mir vor zwei drei Tagen am Telefon, dass sie alles regeln wollen würde.... Haushalt, entmisten, Papiere, Testament und und und.
Ich werde da sein...ohne Frage...
Trotzdem habe ich Angst davor wieder einen geliebten Menschen langsam sterben zu sehen... Ihn dabei " zu begleiten"....
Das ist unsagbar schwer und schmerzhaft....
Dieser Beitrag wurde285 x angeklickt.
Leben und Tod... Beides ist für meine mich grad wieder so nah.
Das Leben, weil es mir zur Zeit eigentlich sehr gut geht. Mein Leben fühlt sich mit Kind, Arbeit und S erfüllt an. Lebendig, mit Sinn und Zweck. Ich bin dankbar...
Alles scheint Kontrolliert.... Ich bin gelassen.
So fühle ich zum Beispiel, dass S deutlich mehr als nur für Sex gut für mich ist... Ich weiß aber auch das es keine "liebe" ist sondern einfach das was und wie er ist und er tut.
Der Tod dagegen schwebt sehr präsent über meiner Zieh-Mama.
Die Chemos wurden jetzt abgebrochen, weil der Körper nicht mehr davon verpackt. Ob eine Op inzwischen möglich ist, ist mehr als fragwürdig. Und selbst wenn bleibt abzuwägen ob es sinnvoll wäre. Es müsste ja nicht nur der Tumor entfernt werden.... Es stünden auch ein künstlicher Darmausgang und andere Dinge an...alles was einen im Anschluss nicht mehr "normal und wie gewohnt funktionieren" lässt- natürlich ohne irgendeine Garantie der Genesung. :-(
Gestern stand obendrein noch ein Gespräch bei der obersten der 1000 Spezialisten an... Plus einer weiteren Untersuchung die mir suggeriert, dass sogar davon ausgegangen wird, das der Krebs weiter gestreut hat...
Ich befürchte ich werde bald das zweite mal in meinem Leben (m)eine Mutter beerdigen.
Sie sagte mir vor zwei drei Tagen am Telefon, dass sie alles regeln wollen würde.... Haushalt, entmisten, Papiere, Testament und und und.
Ich werde da sein...ohne Frage...
Trotzdem habe ich Angst davor wieder einen geliebten Menschen langsam sterben zu sehen... Ihn dabei " zu begleiten"....
Das ist unsagbar schwer und schmerzhaft....
Permalink (2 Kommentare) Kommentieren
... ältere Einträge