Auszug aus einem heutigen Dialog mit meiner Tochter...
Situation:

Wir sitzen am Küchentisch über den Englischunterlagen meines Töchterchens...(6.Klasse) da Morgen eine Englischarbeit geschrieben wird...

Ich: So, das simple past haben wir also. Wie sieht es mit Vokabeln aus? Müssen wir uns die auch noch mal anschauen?

Sie: Nein, die brauchen wir nicht.

Ich: Sicher?

Sie: Ja, ich weiß genau was dran kommt.

Ich: Was kommt denn außer dem siple past noch dran?

Sie: Wir müssen so Sätze machen. Da steht ein + oder ein - und dann müssen wir so antworten schreiben...entweder positiv oder negativ...in der Vergangenheit.

Ich: Und dazu braucht man keine Vokabeln? So zum bilden von Sätzen? (Mit Ironie in der Stimme)

Sie: Och Mama die Vokabeln kann ich doch alle....die mit dem Wetter. FROGGY und so...

Ich: Weiß nicht mehr was ich sagen soll... sehe die Option einer guten Englischnote schwinden...wie ein Dunst aus Fröschen.
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c17h19no3, 26. Nov 15
das problem ist, das viele schüler nur lernen, was sie für eine klausur brauchen. die merken nicht, wie viel spaß es macht, eine sprache zu beherrschen. damit zu spielen. sie lieben zu lernen.

ich hab mir mit englisch damals recht leicht getan, weil ich mein tagebuch auf englisch führte. weil meine eltern kein englisch können und ich so sicher gehen konnte, dass sie dann nicht schnüffeln. ;) das war eine super motivation. auch um neue vokabeln zu lernen. zumindest so alles rund um "hate", "fucking assholes" und "sad". ;)