Ärztlicher Befundbericht zur Vorlage bei der LWL Klinik **** Abteilung Posttraumatische Belastungsstörungen
... oder Post von meiner alten Therapeutin ... der Vorbefund


Diagnosen: F 43.1 G Posttraumatische Belastungsstörung / generalisierte Angststörung F 41.1 / Panikstörung F 41.0

Frau *** befand sich vom 27.05.2014 bis zum 11.08.2015 in meiner psychotherapeutischen Behandlung. Die Therapie wurde von der Pat. beendet. Neben den 5 Probesitzungen fanden 27 Sitzungen einer tiefenosychologisch fundierten Psychotherapie statt.

Hauptgrund, sich trotz großer Ängste bei mir vorzustellen, waren die in der Beziehung zu ihrer Tochter wahrgenommenen Defizite (beschreibt sich als inkonsequent, könne keine ausreichende emotionale Nähe zulassen). Die Tochter nehme jetzt ebenfalls eine Therapie auf. Bei dem Vater der Tochter handelt es sich um einen Gewaltverbrecher, der 2015 aus dem Gefängnis entlassen werden sollte. Von ihm fühlt sich die Pat. massiv bedroht.

Die Pat. wünschte sich u.a. auch eine Bearbeitung der "Altlasten", was aber aufgrund der Schwere der Symptomatik nur in geringem Maße erfolgen konnte. Der Schwerpunkt der Therapie bestand darin, die doch erheblichen Ressourcen zu stärken um eine gewisse emotionale Stabilität zu erreichen und halten.

Ich habe die Pat. während der Therapie überwiegend , als sehr motiviert und zuverlässig erlebt.

Wenige Monate vor dem Therapieabbruch, nahm die Pat. eine neue Beziehung auf. Die Pat. plante kurzfristig mit dem neuen Partner, der sich in einer Umbruchsituation befand, zusammenzuziehen, ab ihre Wohnung auf. Es kam zu einer weiteren Destabilisierung der äußeren Lebensumstände, die die Pat. überforderte.

Die von der Pat. angestrebte Traumatherapie unter stat. Bedingungen halte ich für sinnvoll.

Dr. med. ****
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