Donnerstag, 8. März 2018
Wieder mal hier...
...seit längerer Zeit. Wobei Zeit ein sehr gutes Stichwort ist.

Nun sind ja wieder einige Monate ins Land gestrichen, seit dem ich das letzte Mal "hier war". Ein bisschen was hat sich, in der Zeit, auch wieder getan. Seit Dezember ein neuer Job, in dem ich mich auch wirklich wohl fühle. Ich arbeite endlich wieder in der Pflege.
Seit Ende Dezember mache ich wieder Sport. ..Meist drei Mal in der Woche gehe ich ins Fitnessstudio. Da es 24/7 geöffnet ist bekomme ich das am besten mit meinen wechselnden Diensten hin. Auch wenn es nach dem Früh- oder vor dem Spätdienst oft echt Überwindung kostet sich aufzuraffen. Aber es tut meinem Körper und auch dem Kopf gut.
Ich stehe, ebenfalls seit Dezember, wieder täglich in Kontakt mit "S"...Ja er ist noch immer verheiratet und ja ich bin auch offiziell noch immer vergeben. .. Getroffen haben wir uns bisher auch nur auf eine Tasse Kaffee. ( Alle anderen geplanten Treffen mussten wir immer wieder verschieben weil entweder bei ihm oder auch bei mir was dazwischen kam.) Aber bei dem Kaffee knisterte es sofort wieder und er schmeckt noch immer so gut wie früher. 😉

Meine Tochter hat inzwischen "Kontakt" zu ihrem Erzeuger. Hauptsächlich schriftlich. Ich habe ein Postfach eingerichtet so das er nicht unsere Adresse auf dem silbernen Tablett serviert bekommt. Alles begleitet mit der Therapeutin der Kurzen und Kontrolle meinerseits was den Inhalt der sowohl eingehenden als auch ausgehenden Briefe angeht. Noch sitzt er im Knast aber das wird sich wohl leider bald irgendwann ändern.Davor hab ich große Angst...

In meiner Beziehung bin ich mir inzwischen zumindest darüber klar geworden, dass es ....Für mich. ..Keine wirkliche Liebe ist und somit auch nie wirklich Zukunft hatte. Dennoch halt ich bis jetzt an ihr fest. .Aus diversen Gründen. Einfach ist das für mich nicht. Und auch glücklich macht es nicht. Das wird alles noch schwierig werden...

So viel nun erstmal zum groben Sachstand. Genaueres beim nächsten Mal
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Samstag, 22. Juli 2017
Wieder in heimischen Gefilden…
seit gestern Morgen sind wir wieder aus Dänemark zurück. Ich weiß nicht, ob es der wieder einkehrende Alltag ist… die Umstellung in einen neuen Trott…oder die Tatsache, dass ich meine Medis nun zwei Wochen nicht genommen habe.
Fakt ist… so richtig gut geht es mir nicht. Ich bin von Grund auf genervt…gereizt und habe eine ziemlich negative und düstere Stimmung.
Dänemark hat mir gut getan. Einfach raus…viel Natur … wenig Menschen auf engem Raum, so wie es hier ist. Zusätzlich waren wir wirklich jeden Tag unterwegs. Am Meer, am Fjord, in den kleinen Städten… in der Kulisse dieser wunderbaren Landschaft vergisst man viel.
Nun, wieder hier hat sich das Blatt gewandelt. Ich versinke in meiner dunklen Kammer… ohne Antrieb und Sinn. Es ist Leere die vorherrscht… und es fühlt sich irgendwie richtig an. Ich kämpfe nicht dagegen an… ich versuche diese Leere in all ihren dunklen Facetten zu spüren und lasse mich ins schwarze nichts fallen. Ich hasse und liebe diese Seite von mir gleichermaßen. Es fühlt sich vertraut an.
Zu stark um zu bleiben und zu schwach um zu gehen… Und nein, ich denke nicht darüber nach mir das Leben zu nehmen! Das ist für mich, nach wie vor, keine Option!(Vielmehr geht es um das Leben und die Partnerschaft wie ich sie jetzt grad lebe/führe…)
Ich weiß weder was ich will, noch weiß ich was das (vermeintlich) Richtige ist. Will ich ausbrechen weil es mir nicht gut tut… oder fühle ich mich nur nicht gut und glaube deswegen ausbrechen zu müssen ( und verliere dann etwas Gutes)? Was war zuerst da? Das Ei oder das Huhn?
Das die Rahmenbedingungen unseres Lebens nur eine untergeordneten Stellenwert haben, hat mir gestern die Nachricht über den Suicid einer zerrissenen Seele in Erinnerung gerufen. Der Musiker und Frontmann der Band Linkin Park…Chester Bennington (41 Jahre) hat sich gestern in der Scheune seines Anwesens erhängt. Er hinterlässt neben einem Haufen Geld auch eine Frau und sechs (!) Kinder.
Ich las heute in einem Artikel, dass er über seine Kinder gesagt haben soll: „ Ich mag keine Menschen- also mache ich mir meine Freunde selbst.“ Solch eine Aussage lässt erahnen wie zerrissen dieser Mensch wirklich war. Ebenso wie viele der Liedtexte die er zu Lebzeiten schrieb. Chester Bennington wurde nach eigenen Angaben als Kind von einem Freund der Familie missbraucht. Den Rest machten nach und seit der Trennung seiner Eltern Depressionen, Drogen und Alkohol.
Er kämpfte trotz Ruhm und Wohlstand sein ganzes Leben lang gegen die Dämonen in sich selbst… und zerbrach irgendwann daran.
Makaber, dass solch gezeichnete Menschen durch ihr verkorkstes Seelenleben und die daraus resultierenden Texte zu einem Sprachrohr für millionen andere zerrissener und verletzter werden und sie dennoch den Kampf allein verlieren. Auch Geld und eine selbst gebastelte Familie können einem nicht helfen. Auch Jahre und Jahrzehnte können manch eine Wunde nicht heilen. Die Rettung liegt ausschließlich in einem selbst…
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NUMB - Linkin Park
NUMB

I'm tired of being what you want me to be
Feeling so faithless lost under the surface
Don't know what you're expecting of me
Put under the pressure of walking in your shoes
(Caught in the undertow just caught in the undertow)
Every step that I take is another mistake to you
(Caught in the undertow just caught in the undertow)

I've become so numb I can't feel you there
Become so tired so much more aware
I'm becoming this all I want to do
Is be more like me and be less like you


Can't you see that you're smothering me
Holding too tightly afraid to lose control
Cause everything that you thought I would be
Has fallen apart right in front of you
(Caught in the undertow just caught in the undertow)
Every step that I take is another mistake to you
(Caught in the undertow just caught in the undertow)
And every second I waste is more than I can take

I've become so numb I can't feel you there
Become so tired so much more aware
I'm becoming this all I want to do
Is be more like me and be less like you

And I know
I may end up failing too
But I know
You were just like me with someone disappointed in you

I've become so numb I can't feel you there
Become so tired so much more aware
I'm becoming this all I want to do
Is be more like me and be less like you

I've become so numb I can't feel you there
I'm tired of being what you want me to be
I've become so numb I can't feel you there
I'm tired of being what you want me to be
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CRAWLING - Linkin Park
Crawling in my skin
These wounds they will not heal
Fear is how I fall
Confusing what is real

There's something inside me that pulls beneath the surface
Consuming
Confusing
This lack of self-control I fear is never-ending
Controlling
I can't seem
To find myself again
My walls are closing in
Without a sense of confidence
I'm convinced that there's just too much pressure to take
I've felt this way before
So insecure


Crawling in my skin
These wounds they will not heal
Fear is how I fall
Confusing what is real

Discomfort endlessly has pulled itself upon me
Distracting
Reacting
Against my will I stand beside my own reflection
It's haunting
How I can't seem
To find myself again
My walls are closing in
Without a sense of confidence
I'm convinced that there's just too much pressure to take
I've felt this way before
So insecure

Crawling in my skin
These wounds they will not heal
Fear is how I fall
Confusing what is real

Crawling in my skin
These wounds they will not heal
Fear is how I fall
Confusing, confusing what is real

There's something inside me that pulls beneath the surface
Consuming
Confusing what is real
This lack of self-control I fear is never-ending
Controlling
Confusing what is real
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Mittwoch, 12. Juli 2017
I'm Not Jesus - Apocalyptica feat. Corey Taylor
Dirty little secret
Dirty little lies
Say your prayers and comb your hair
Save your soul tonight

Drift among the faithful
Bury your desires
Aberrations fill your head
You need a place to hide
And I am

Do you remember me?
The kid I used to be?
Do you remember me?

[Chorus:]
When your world comes crashing down
I want to be there.
If God is looking down on me!
I'm not Jesus,
Jesus wasn't there!

You confess it all away,
But it's only shit to me
If God is looking down on me!
I'm not Jesus,
I will not forgive!

No I won't! [x2]

I've thought you were a good man,
I've thought you talked to God.
You hippocratic, messiahianc, child abusing, turned satanic.

Do you remember me?
Do you remember me?
The kid I used to be?
Do you remember?
Do you remember?

[Chorus:]
When your own world comes undone,
Let me be the one to say:
(If God is looking down on me)
I'm not Jesus,
You can't run away!

And the innocence you spoil
Found a way to live
If God is looking down on me!
I'm not Jesus
I will not forgive!

[x2:]
I will not forgive.
I won't be whatever you want to.

Do you remember me?
The kid I used to be?
Not the same as I used to be!
Oh, do you remember me?

No!

[Chorus:]
When your world comes crashing down,
I want to be there
If God is looking down on me
I'm not Jesus
Jesus wasn't there!

You confess it all away,
But it only shit to me!
If God is looking down on me!
I'm not Jesus,
I will not,
I'm not Jesus,
I will not forgive!

Oh, I will not forgive, yeah yeah!
No, I will not forgive!
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MADE OF SCARS - Stone Sour
This one came from looking, this one opened twice
These two seemed as smooth as silk, flush against my eyes
This one needed stitches and this one came from rings
This one isn't even there, but I feel it more because you don't care

Yeah, cut right into me
Yeah, because I am made of scars
Yes, I am made of scars

This one had it coming, this one found a vein
This one was an accident, but never gave me pain
This one was my father's and this one you can't see
This one had me scared to death, but I guess I should be glad I'm not dead

Yeah, cut right into me
Yeah, because I am made of scars
Yes, I am made of scars
Yeah
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Tod und Leben...
... beides liegt manchmal sehr sehr dicht zusammen.

Okay *lach* ich gestehe, der Titel dieses Eintrags ist doch etwas überzogen.

Der heutige Tag war ziemlich heftig und Ereignisreich!

Als ich mich heute Nachmittag mit meiner Tochter auf den Weg nach Dortmund machte, hätten wir um haaresbreite einen üblen Unfall gehabt.

Auf der Autobahnauffahrt ist bei nasser Fahrbahn das Heck meines Wagens ausgebrochen.
Als ich gegenlenkte brach der Wagen in die entgegengesetzte Richtung aus und rutschte in den Gegenverkehr - natürlich dazwischen KEINE Leitplanke.

Ungefähr einen Meter vor der Motorhaube des mir entgegen kommenden Fahrzeugs (der Meter ist echt nicht übertrieben!) konnte ich mein Auto wieder unter Kontrolle kriegen und einen Zusammenstoß verhindern.

Das mir der Arsch gehörig auf Grundeis ging muss ich wohl nicht weiter erläutern...

Es ist schon ein wirklich mieses Gefühl, wenn man keine Kontrolle mehr über das Auto hat. Und das Schlimmste war, dass meine Tochter neben mir saß. Wäre ihr etwas passiert... oh Gott ich möchte nicht darüber nachdenken!!! Wir hatten wirklich Glück und ich bin froh, dass ich aus Reflex das Richtige getan habe.

...

Später als ich im Auto auf meine Tochter wartete schrieb ich mit S.
Er fragte wo ich sei und was ich machen würde. Schrieb mir, dass er jetzt Feierabend machen und Heim fahren würde.

Nichts unübliches, da er mir so mitteilt ab wann es mit dem Schreiben nicht mehr ganz so einfach ist.

Ich wünschte ihm einen ruhigen Feierabend und ging nicht mehr davon aus heute noch viel von ihm zu hören.

Als mein Handy das nächste Mal vibrierte und ich seine Nachricht öffnete, war ich ziemlich perplex.

Auf dem Bild das er mir geschickt hatte sah ich mich selbst ... im Auto sitzend.

Ich schaute aus meiner Seitenscheibe und sah S in seinem Auto neben meinem stehen. Ich stieg ziemlich zügig aus und beugte mich zu seinem offenen Beifahrerfenster hinab. Am liebsten hätte ich ihn zur Begrüßung geküsst.
Wir unterhielten uns nicht lange - es waren vielleicht fünf Minuten. Aber die Art und Weise wie er mich dabei ansah...man, das ging mir echt durch Mark und Bein.
Er hat sich wirklich und aufrichtig gefreut mich zu sehen und es knisterte sofort wieder gewaltig.

Das war nicht das erste Mal, dass er mich so überrascht hat. Einfach die Gelegenheit genutzt hat, dass man sich wenigstens für einen Augenblick sehen kann.
Das hat für mich noch einmal eine ganz andere Qualität durch die Tatsache, dass er weiß, dass es nicht von Nöten ist mir Honig um die Nase zu schmieren um mich ins Bett zu bekommen. Er macht es einfach nur, weil er es auch will und das finde ich echt schön.

Dieses spontan Überfallkommando hat meine angeknackte Laune dann doch wieder um einiges gehoben.
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